Die BM Bob ist gut verlaufen, auch wenn wegen das frühen Termins weniger Schlittten am Start waren. Durch die parallel stattfindenden EC- und WC-Wettbewerbe konnten die dort eingesetzten bayerischen Piloten Karl Angerer, Manuel Machata und Benny Schmid nicht starten. Gleiches gilt auch für das eine oder andere Team aus Österreich und der Schweiz, die bei der BM gerne Rennerfahrung am Königssee sammeln.
Insgesamt waren neun Mannschaften angereist, acht Herren- und ein Damenteam. Beim Training fiel der Schlitten von Harald Philip verletzungsbedingt aus. Demnach standen noch acht Schlitten am Start.
Für den Damenpokal waren die Schweizerinnen, die für den Züricher Bobclub starten, gleichsam gesetzt. Aber dass sie sich deshalb geschont hätten, ist ein Irrtum. Sie belegten im Gesamtklassement den dritten Platz und holten vor allem besonders im unteren Teil wertvolle Hundertstel.
In der Herrenwertung rückte damit das Team Schablitzki/Lindner vom BRS Ohlstadt auf den dritten Rang vor. Christian Geisreiter mit Thomas Beder als Bremser, ebenfalls Ohlstadt, fuhr auf Platz zwei vor. Sieger wurden Matthias Böhmer und Felix Kronowetter von der Renngemeinschaft Hochrhein/Unterhaching.
Die längste Anreise hatten die Brüder Heibl, Enkel von Georg Heibl, der Mitte der 70er Jahre Spitzenpilot der Bundesrepublik war. Sie kamen aus ihrer neuen Heimat Norwegen und waren sichtlich stolz an einer Bahn zu starten, die schon ihr Großvater geliebt hatte.
Trotz eines Stuzes nach der Ziellinie ist der Wettbewerb ohne Verletzungen verlaufen. Darüber sind wir froh und bedanken uns beim Bahnteam für die hervorragend preparierte Strecke.
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--->> Fotos (Fotograf: Robert Delleske) |